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Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Alleinerziehende
Initiativen, Programme, Ansätze –
"Alleinerziehend – allein gelassen" – so betitelte die Zeitschrift „Die Zeit" in ihrer Ausgabe vom 04.Juni 2009 die Situation von 1,6 Mio. Müttern und Väter , die ihre 2.2 Mio. Kinder alleine erziehen – und gesellschaftlich weitgehend auf sich selbst gestellt sind.
Die FamilienForschung Baden-Württemberg hat in ihrer neuesten Studie zur „Ökonomischen Lage von Familien in Baden-Württemberg alleinerziehende Eltern als eine hoch armutsgefährdete Personengruppe identifiziert.
Es gibt heute kaum ein größeres Armutsrisiko, als ein Kind ohne Vater aufzuziehen und das, obwohl sich der Ausbildungs- und Bildungsstand alleinerziehender Eltern kaum vom Rest der Gesellschaft unterscheidet.
Es besteht also dringender Handlungsbedarf in der Vereinbarung von Familie und Beruf – so wie sich das viele Alleinerziehende wünschen.
Die Bundesanstalt für Arbeit rechnet, dass 500.000 alleinerziehende Mütter zusätzlich beschäftigt werden könnten, wenn es ausreichende Kindertagesstätten und Ganztagesplätze gäbe.
Termin: Donnerstag, 20.5.2010, 9.30- 16.30 Uhr
Ort: Erzb. Seelsorgeamt, Freiburg
Kosten: 20 Euro
Tagungsleitung:
Edith Lauble, Fachstelle Alleinerziehenden-Arbeit im Erzb. Seelsorgeamt,
Hildegard Maur, DiCV
Dorothea Bensberg, Diözesanverband SkF
Fachstelle Alleinerziehenden-Arbeit
Frau Behrendt
Tel. 0761/5144-201

